Eine Million Kinderträume – Gold für eine Million Kinderfahrzeuge

Das einmillionste Puky

Im Mai 2008 lief in der Behindertenwerkstatt WfB GmbH im nordrhein-westfälischen Velbert das einmillionste Kinderfahrzeug für den Hersteller Puky vom Band: ein Laufrad, das die Motorik und Geschicklichkeit fördert.

“Das 4,9 Kilogramm schwere Kinderfahrzeug wurde vergoldet und findet in den Räumen der WFB einen Ehrenplatz“, berichtete die Westdeutsche Zeitung.

Die Zusammenarbeit des wohl bekanntesten Anbieters für Kinderfahrzeuge mit der WFB reicht bis in die 70er Jahre zurück und ist letztlich einer der Gründe dafür, dass Puky seinen Produktionsstandort in Wülfrath mit gegenwärtig 98 Mitarbeitern überhaupt halten kann. „Ohne die Zuarbeit der WfB wäre die gesamte Produktion heute im Ausland,“ weiß Puky-Geschäftsführer Ralf Puslat.

Wurden von den überwiegend psychisch kranken Arbeitern der WfB anfangs nur Vormontagearbeiten geleistet, kam 1997 in der Belegschaft der Wunsch auf, Kinderfahrzeuge komplett zu montieren und zu verpacken. Und das funktioniert bis heute „in einer astreinen Qualität“, freut sich Puslat. „Sie wollten einfach das Endprodukt sehen“, erklärt Puslat „und identifizieren sich seither noch mehr mit ihrer Arbeit und unseren Produkten.“ Gegenwärtig werden 16 verschiedene Puky-Modelle bei der WfB montiert.

Vom Standort Wülfrath exportiert Puky unter anderem nach Australien und Japan; der stärkste Markt ist jedoch nach wie vor das Geschäft im Heimatland Deutschland.

Puky hat nach eigenen Angaben seit seiner Gründung 1949, anfangs unter dem Namen Puck, mehr als 12 Millionen Kinderfahrzeuge produziert. Dazu gehören Klassiker wie bunte Spielräder und Go-Carts ebenso wie hochaktuelle, richtungsweisende Modelle – etwa das Laufrad, dessen Goldglanz nun die Mitarbeiter der WFB mit Stolz auf ihre gute Arbeit erfüllt.

Quelle: Text und Bild www.pd-f.de / puky / Dietrich Janicki

Kostenschock: Bild deckt auf, was Autos wirklich kosten

Bild Schock

Naja, eigentlich war’s ja der ADAC, aber auch egal. Die Bild hat jedenfalls eine große Schlagzeile draus gemacht und auf die Startseite gesetzt.

Nach zweimal Klicken (daher kommen die hohen Zahlen, mit denen Bild Anzeigen verkauft) sehe ich einen Bericht, der all denen, die nur 99 EURO in der Fernsehwerbung zeigt, dass ein eigenes Auto echtes Geld kostet.

Der ADAC nennt freundlicherweise die Kosten, die dazu gehören:

  • GRUNDPREIS (Kaufpreis)
  • WERTVERLUST, den Ihr neues Auto schon vom ersten Tag an erleidet. (Neupreis abzüglich Restwert nach vier Jahren)
  • BETRIEBSKOSTEN für Benzin (veranschlagt mit rd. 1,30 Euro/Liter Super, 1,15 Euro Diesel), Motoröl, Wagenpflege (250 Euro/Jahr)
  • FIXKOSTEN: Das sind Ausgaben, die regelmäßig anfallen, gleichgültig, ob das Auto steht oder fährt (u. a. Kfz-Steuer, Haftpflichtversicherung, Vollkasko mit je 50 % Beitragssatz)
  • WERKSTATTKOSTEN (Reparaturen, Bremsen, Reifenwechsel).

Daraus errechnet der ADAC die tatsächlichen Unterhaltskosten pro Monat und pro gefahrenen Kilometer. Alle Ergebnisse kann der Leser dann als PDF auf den Rechner laden, und zwar unter diesem Link.

Das schockierende Ergebnis: Ein Smart Cabrio kostet 29,5 Cent pro Kilometer (369 €/Monat) und selbst beim kleinsten Golf wird man 35,2 Cent pro Kilometer los (440 €/Monat), wenn man im Jahr 15.000 Kilometer fährt.

Ich finde das nicht überraschend – aber bedenkenswert. Und vielleicht bringt das die Autofahrer unter den Bild-Lesern mal dazu, darüber nachzudenken, dass das Auto keine evolutionsbedingte Erweiterung des menschlichen Körpers ist.

So, und wo jetzt schon mal geklärt wäre, wie viel Geld ich für ein eigenes Auto ausgeben muss, könnte die große Volkszeitung doch mal ein paar Auswege aus dem Kostenwahn nennen, zum Beispiel

  • CarSharing: Hier zahle ich für das Auto nur, wenn ich es nutze (ein Kilometer mit dem Fiesta 31 Cent plus 1,90 € die Stunde)
  • *Öffentliche Verkehrsmittel:* Auch nicht schlecht. Ich lasse mich fahren und kann die Zeit nutzen um zu Lesen oder sonstigen Beschäftigungen nachgehen.
  • Taxi: Damit kann schnell zu einem Termin in der Stadt fahren, ohne mich um Wegbeschreibungen oder einen Parkplatz kümmern zu müssen.
  • Fahrrad: Es geht tatsächlich. Mit dem Fahrrad erreicht man schnell und mit nicht zu großer Anstrengung viele Ziele in der Umgebung.

Das wäre doch mal einen Beitrag in der Bild wert.

Tabelle bei Bild

Fischführer für den Einkauf gefunden

Einkaufsführer Fisch

Endlich kann ich beim Einkaufen immer nachschauen, ob der Fisch, der mit gefällt, auch wirklich in meinen grünen Einkaufskorb darf.
Ich habe nämlich einen übersichtlichen Einkaufsführer gefunden: Den WWF-Fischführer

Den gibt es auch als PDF-Download

Damit sich meine Geldbörse nicht aufbläht, habe ich mir den Text der Broschüre extrahiert und in das Notizbuch meines Telefons kopiert.

Diesen Text kopieren und aufs Telefon übertragen.
Einkaufsführer Fisch (WWF)

Annehmbar. Gute Wahl.
Nicht überfischt, gute Zucht, minimaler Umwelteinfluss, MSC
(Marine Stewardship Council) steht für nachhaltige Fischerei.
* Alaska Seelachs Pazifik (MSC)
* Alaska Wildlachs Pazifik (MSC)
* Bio-Lachs Nordostatlantik (Zucht)
* Bio-Shrimp div. Länder (Zucht)
* Eismeergarnele, Kaltwassershrimp Nordostatlantik (wild)
* Forelle Europa (Zucht)
* Heilbutt Pazifik (wild)
* Hering Nordostatlantik/Ostsee  (MSC, wild)
* Sardine Nordostatlantik (wild)
* Seehecht Südafrika (MSC)
* Seelachs Nordostatlantik (wild)
* Sprotte Nordostatlantik/Ostsee (wild)


Bedenklich. Zweite Wahl.
Probleme bei (Zucht) oder Fischerei
* Alaska Seelachs Pazifik (wild)
* Atlantischer Lachs Schottland/Norwegen (Zucht)
* Bonito (Tunfisch) Pazifik (wild)
* Dorade Mittelmeer (Zucht)
* Krabben Nordsee (wild)
* Makrele Nordostatlantik (wild)
* Miesmuschel Nordsee (wild/Zucht)
* Pangasius Asien (Zucht)
* Pazifischer Lachs (wild)
* Schellfisch Nordostatlantik (wild)
* Seehecht Nordostatlantik (wild)
* Tilapia Asien (Zucht)
* Wittling Nordostatlantik (wild)


Bedrohlich. Lieber nicht.
Stark befischt. (Zucht) oder Fang belasten die Natur
* Aal Europa (wild/Zucht)
* Hai weltweit (wild)
* Heilbutt Nordostatlantik (wild)
* Kabeljau Nordostatlantik/Ostsee (wild)
* Leng Nordostatlantik (wild)
* Rotbarsch Nordostatlantik (wild)
* Schillerlocken/Seeaal (Dornhai) weltweit (wild)
* Scholle Nordostatlantik (wild)
* Schwertfisch weltweit (wild)
* Seeteufel Nordostatlantik (wild)
* Seezunge Nordostatlantik (wild)
* Snapper div. Länder (wild)
* Steinbeißer (Katfish)
* Nordostatlantik (wild)
* Tropische Shrimp div. Länder (wild/Zucht)

Holz für Hedonisten: Statussymbol Öko

polylog Screenshot

Wer heute vor dem Straßencafé richtig angeben will, ist mit einem coolen Fahrrad besser bedient als mit einem Ferrari. Sagt www.polylog.tv.

Die Macht der Konsumenten

Das habe ich eben aus der “Bürgerzeitung Köln”: gefischt.

Köln-Ehrenfeld – Bei einer hitzigen Diskussion vor ca. 30Teilnehmern hat die Autorin Tanja Busse Donnerstag Abend im Allerweltshaus dazu aufgefordert bewusster und ökologischer einzukaufen und zu Leben. In ihrem Buch: Die Einkaufsrevolution deckt Tanja Busse viele Grausamkeiten des globalisierten Weltmarkts auf und regt den Konsumenten an, selber hinter die Kulissen zu schauen.

„Einkaufen ist wie wählen gehen!“,

sagt Tanja Busse und meint damit, dass jeder Konsument die Wahl hat sich für ein Produkt zu entscheiden, das unter humanen Bedingungen oder durch Kinderarbeit produziert wurde.

Weiterlesen bei der Bürgerzeitung Köln » Blog Archiv » Die Macht der Konsumenten.

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re:publica: Brauchen wir den Fair-Trade-PC?

Jetzt sind wir der sozialen Dimension der Informationsgesellschaft

Studie: Soziale Auswirkungen der Produktion von Notebooks des Öko-Institut Freiburg

Gefunden bei RP07: Brauchen wir den Fair-Trade-PC?

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re:publica07: Wir sind dabei

Republica
Morgen früh um kurz vor fünf geht’s los. Mit der Bahn nach Berlin zum ersten Kongress in diesem Jahr für mich.

Ich freue mich auf die vielversprechenden Panels, bekannte Gesichter (auch aus Köln) und neue Bekanntschaften.

Ob und wie viel hier berichtet werde, weiß ich nicht. Danach, also ab nächster Woche, wird es aber sicher kleine Nachberichte und Linklisten geben.

Noch ein paar Links:

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EMI ohne DRM

Bald von gestern: ::: EMI MUSIC GERMANY :: KOPIERSCHUTZ ::

Schon ab morgen: DRM-FREE

London, 2 April 2007—EMI Music today announced that it is launching new premium downloads for retail on a global basis, making all of its digital repertoire available at a much higher sound quality than existing downloads and free of digital rights management (DRM) restrictions.

Und die Downloads gibt es zuerst bei iTunes.

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Familienwurst für Deutschland – besser nicht.

Familienwurst
Von Norbert Heisterkamp (kenne ich aus Alles Atze) hätte ich aber was anderes erwartet.

Ich sag’ einfach mal: Nicht kaufen.

Ich glaube nicht, dass man eine anständige Wurst für 50 Cent/100g bekommen kann. Auch nicht bei der Bild.

Mit Familienwurst für Deutschland kann man eine ganze Familie sicher billig aber auch ökologisch und ethisch fragwürdig ernähren.

Interview zur OTTO Nachhaltigkeitsstudie beim Ökoblogger

Vor kurzem habe ich hier die OTTO-Trendstudie Konsum-Ethik 2007 vom Trendbüro in Hamburg (Trendbüro – Beratungsunternehmen für gesellschaftlichen Wandel GmbH) vorgestellt. Dazu gibt es jetzt noch ein paar Infos mehr, denn oekoblogger.de hat mit Jens Jörg Jelden, einem der Verantwortlichen gesprochen.

Das ganze Interview: ‘Selbstverbesserung statt Weltverbesserung’ – Über Nachhaltigkeit und Konsumethik » oekoblogger.de – ÖKOBLOG

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