Faire Strüssjer und Kamelle

Dieses Jahr bin ich wieder dabei, beim Karneval in Köln. Aber so weit, dass ich Süßigkeiten (Kamelle) und Blumensträuße (Strüssjer) einkaufen muss, um sie vom Wagen zu werfen, bin ich noch nicht in die kölsche Kultur integriert.

Aber ich hab’ was gefunden, was alle verantwortlichen Jecken interessieren könnte: Die Kampagne
Jecke Fairsuchung. Ich zitiere den Veranstalter:

bq.. Faire Kamelle

 Kamelle Sortiment

Faire Preise statt Ausbeutung und Dumpinglohn, ökologischer Anbau und natürliche Zutaten statt Kunstaroma und Chemiecocktail erhöhen die Kosten der Produkte. Faire Kamelle kosten daher mehr als “normales” Wurfmaterial.

Wir machen allen Gesellschaften/Vereinen/Gruppen und Schulen im rheinischen Karneval folgenden Vorschlag: Etwas weniger ist diesmal mehr!

90 Prozent des Wurfmaterials bezieht Ihr von Euren bisherigen Lieferanten und für 10 Prozent der kalkulierten Ausgaben bestellt ihr die Kamelle aus fairem Handel. Bei gleichen Ausgaben habt Ihr dann in der Gesamtstückzahl etwas weniger, aber Ihr setzt ein positives Zeichen. Wir unterstützen Euch darüber hinaus bei Eurer Öffentlichkeits- und Pressearbeit und bei der Durchführung von z.B. Informationsveranstaltungen und Unterrichtseinheiten zum Thema Fairer Handel.

Denn Ziel unserer Kampagne ist nicht von heut auf morgen die Welt zu verändern, sondern kleine nachvollziehbare Schritte zu gehen.

Auf der Website gibt es auch faire Strüssjer, die angeblich sogar nicht mehr kosten als normale Wurfsträußchen.

Mehr bei Jecke Fairsuchung

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