V-Label: Das Europäische Vegetarismus-Label

In England ist ist das schon lange Standard. Im Supermarkt sind die vegetarischen Sachen ganz einfach zu erkennen: Am V und der Aufschrift “Suitable for Vegetarians” auf der Verpackung. So kann man sicher sein, dass in der Tütensuppe nicht vielleicht doch Fleischbrühe drin ist, oder der Pudding nicht doch Gelatine enthält.
Nachdem zum Beispiel Maggi und Iglo schon auf ihre Produkte draufschreiben, für welche Art vegetarischer Ernährung sie geeignet sind, wäre der nächste Schritt, ein einheitliches Label für alle Lebensmittel zu verwenden.
Es gäbe auch schon eines, das V-Label:
Mit dem V-Label dürfen Produkte gekennzeichnet werden, die keine Zutaten oder Substanzen von getöteten Tieren enthalten. Zu den Produkten gehören vor allem Fleisch, Gelatine, Leder, Knochen oder tierisches Fett. Produkte von lebenden Tieren wie Eier, Milch und Käse, sollten nach Möglichkeit nicht von Tieren aus Intensivhaltung gewonnen werden. Eier dürfen nicht von Tieren aus Legebatterien stammen. Die Herkunft der Eier muss schriftlich deklariert werden.
Die mit dem Label ausgezeichneten Produkte werden entsprechend ihrer Zutaten in vier Gruppen klassifiziert:
- ovo-lakto-vegetarisch (mit milch und Eiern)
- ovo-vegetraisch ( mit Eiern, ohne Milchprodukte)
- lakto-vegetraisch (mit Milchprodukten, ohne Eier)
- vegan (ohne jeglichen tierischen Produkte)
Mehr Informationen: V-Label / Vegi-Label: Das Europäische Vegetarismus-Label
