Archive for 'Essen und Trinken'

Greenpeace: Gemüse aus dem Supermarkt enthält erschreckend viel Pestizid

Greenpeace Einkaufsführer Unter der markigen Überschrift: Der Pestizid-Dealer um die Ecke: Ihr Supermarkt, weist Greenpeace auf die hohe Pestizid-Belastung von Obst und Gemüse aus dem Supermarkt hin.

Dass dabei “Lidl” und “Real (Metro)” die am höchsten belasteten Produkte anbieten, wundert mich überhaupt nicht.

Das Treiben des Lebensmittelhandels grenzt an Kriminalität und gefährdet die Gesundheit der Verbraucher, warnt der Greenpeace-Chemieexperte Manfred Krautter. Das Greenpeace-EinkaufsNetz hat im September 658 Obst- und Gemüseproben der führenden Supermarktketten in Deutschland, Österreich und der Schweiz gekauft und auf Pestizid-Rückstände untersuchen lassen. Viele untersuchte Proben wiesen solche Extrembelastungen auf, dass der Verzehr für Kinder gesundheitsgefährdend ist. Die Verbraucher sollten unbedingt darauf achten, wo sie einkaufen. Uneingeschränkt empfehlenswert ist nur Bio-Ware.

Aber Greenpeace klagt nicht nur an, sondern bietet auch Hilfe für die Verbraucher: Mit dem Einkaufsratgeber und Supermarktvergleich für Obst und Gemüse, der auf der gleichen Seite als PDF-Download zu haben ist.

Links:

Vom Fleischfabrikanten zum Biometzger

200509061455
Bayern2Radio hat eine schöne Interviewreihe – radioDuo – biografische Gespräche

Dort gibt es auch ein Gespräch mit Karl Ludwig Schweisfurth, dem ehemaligen Inhaber und Chef von Herta und jetzigen Inhaber der Herrmansdorfer Landwerkstätten.

Sehr spannend, zu hören, wie ein Fleischunternehmer von einem Tag auf den anderen (fast) beschließt, nicht mehr industrielle Nahrungsmittel herzustellen, sondern handgemachte Lebens-Mittel.

Kostenloses Podcast bei Bayern2Radio

Bio-Joghurt für 29 Cent bei Plus

Biobioprospekt

Plus, der Discounter, der neuerdings leider auch durch aggressive Werbung auffällt, hat anscheinend Erfolg mit seinen Bio-Produkten.

Jetzt gibt es einen ganzen Schwung neuer BioBio-Produkte – die dem Laden einen ganzen Prospekt wert sind.

Zum Beispiel: Bio-Joghurt 0,29 €.

Gleich im praktischen Online-Prospekt anschauen, auf den Einkaufszettel setzen, ausdrucken oder per E-Mail verschicken: BioBio Online-Prospekt (von Plus)

Der Shopblogger! Nachrichten aus dem Supermarkt

 Blog Somepix Einkaufswagenklein

Björn Harste berichtet in seinem Blog aus seinem eigenen Supermarkt. Das hab’ ich noch nicht gesehen.

Zum Beispiel über:

  • Bionade
    Ich wundere mich gerade nur, daß Bionade bei unserem Getränkegrossisten teurer ist als bei unserem Bio-Lieferanten. Und zwar immerhin 35 Cent pro Kiste.
  • Avocados
    · Wir bekommen Avocados in hartem Zustand geliefert.
    · Kunden möchten am liebsten weiche Avocados kaufen.
    · Hat man weiche Avocados, wird um den Preis gefeilscht, weil “alt”.
  • Ladendiebe
    ...und wieder einen erwischt.
    Er war sichtlich nervös, aber hat sich seine Tasche dennoch gut gefüllt. Immer, wenn gerade kein Mitkunde im Gang stand, stopfte er Milch, Joghurt, Pudding, Cornflakes etc. in seinen mitgeführten Rucksack. …

Das ganze ist sehr unterhaltsam und für passionierte Einkäufer wie mich immer wieder lesenswert.

Und das schreibt Björn Harste über sich:

Ich betreibe selbständig einen SPAR-Supermarkt in Bremen. Als Vollkaufmann, der täglich mit 1000 Kunden, 25 Mitarbeitern, 15000 Artikeln und dutzenden Lieferanten zu tun hat, erlebt man viele ungewöhnliche und unterhaltsame Dinge, von denen ich in diesem Blog berichten möchte: Ich bin Der Shopblogger.
Nicht zuletzt um davon zu leben, aber eben auch, weil es mir Spaß macht, betreibe ich mein Geschäft. Der Sprung in die Selbständigkeit ist inzwischen fast fünf Jahre her und – von einigen frustrierenden Momenten mal abgesehen – habe ich diesen Schritt bislang nie bedauert.

Der Shopblogger! – Verrücktes und Bemerkenswertes aus dem Supermarkt.

Soda-Stream Pinguin

Soda-Stream Pinguin

Erinnert sich noch jemand an den heißesten Getränketrend der Jahre 2001 und 2002, den Wassersprudler?

Mit den Geräten kann man Wasser aus dem Wasserhahn ganz einfach mit Kohlensäure versetzen und in Sprudelwasser verwandeln. So kann man ganz billig und ohne Kistenschleppen zum eigenen Sprudelwasser. Aber nach einer Weile vergeht einem die Lust am Selbersprudeln, denn:

  • die Sprudelgeräte sind ausnahmslos hässlich
  • die mitgelieferten Kunststoffflaschen ebenfalls. Man kann sie nicht auf den Tisch stellen, wenn man Gäste zum Essen hat
  • die Flaschen schmelzen in der Spülmaschine, so dass sie nie richtig sauber werden. Deshalb muss man sich schon nach kurzer Zeit Sorgen machen, ob sich nicht eine Menge Bakterien dort angesiedelt haben

Das macht auf Dauer keinen Spaß.

Soda-Stream hat das anscheinend auch gemerkt, und deshalb den Pinguin auf den Markt gebracht.

Er besteht aus:

  • einem Sprudler, den erstmals nicht der Produktmanager selbst designt hat und
  • 3 Glasflaschen (natürlich spülmaschinenfest), die man ohne Scham auch zum schönen Geschirr auf den Tisch stellen kann.

Geht doch.

*€ 149* bei Impressionen

Faire Strüssjer und Kamelle

Dieses Jahr bin ich wieder dabei, beim Karneval in Köln. Aber so weit, dass ich Süßigkeiten (Kamelle) und Blumensträuße (Strüssjer) einkaufen muss, um sie vom Wagen zu werfen, bin ich noch nicht in die kölsche Kultur integriert.

Aber ich hab’ was gefunden, was alle verantwortlichen Jecken interessieren könnte: Die Kampagne
Jecke Fairsuchung. Ich zitiere den Veranstalter:

bq.. Faire Kamelle

 Kamelle Sortiment

Faire Preise statt Ausbeutung und Dumpinglohn, ökologischer Anbau und natürliche Zutaten statt Kunstaroma und Chemiecocktail erhöhen die Kosten der Produkte. Faire Kamelle kosten daher mehr als “normales” Wurfmaterial.

Wir machen allen Gesellschaften/Vereinen/Gruppen und Schulen im rheinischen Karneval folgenden Vorschlag: Etwas weniger ist diesmal mehr!

90 Prozent des Wurfmaterials bezieht Ihr von Euren bisherigen Lieferanten und für 10 Prozent der kalkulierten Ausgaben bestellt ihr die Kamelle aus fairem Handel. Bei gleichen Ausgaben habt Ihr dann in der Gesamtstückzahl etwas weniger, aber Ihr setzt ein positives Zeichen. Wir unterstützen Euch darüber hinaus bei Eurer Öffentlichkeits- und Pressearbeit und bei der Durchführung von z.B. Informationsveranstaltungen und Unterrichtseinheiten zum Thema Fairer Handel.

Denn Ziel unserer Kampagne ist nicht von heut auf morgen die Welt zu verändern, sondern kleine nachvollziehbare Schritte zu gehen.

Auf der Website gibt es auch faire Strüssjer, die angeblich sogar nicht mehr kosten als normale Wurfsträußchen.

Mehr bei Jecke Fairsuchung

V-Label: Das Europäische Vegetarismus-Label

Vegi-Label

In England ist ist das schon lange Standard. Im Supermarkt sind die vegetarischen Sachen ganz einfach zu erkennen: Am V und der Aufschrift “Suitable for Vegetarians” auf der Verpackung. So kann man sicher sein, dass in der Tütensuppe nicht vielleicht doch Fleischbrühe drin ist, oder der Pudding nicht doch Gelatine enthält.

Nachdem zum Beispiel Maggi und Iglo schon auf ihre Produkte draufschreiben, für welche Art vegetarischer Ernährung sie geeignet sind, wäre der nächste Schritt, ein einheitliches Label für alle Lebensmittel zu verwenden.

Es gäbe auch schon eines, das V-Label:

Mit dem V-Label dürfen Produkte gekennzeichnet werden, die keine Zutaten oder Substanzen von getöteten Tieren enthalten. Zu den Produkten gehören vor allem Fleisch, Gelatine, Leder, Knochen oder tierisches Fett. Produkte von lebenden Tieren wie Eier, Milch und Käse, sollten nach Möglichkeit nicht von Tieren aus Intensivhaltung gewonnen werden. Eier dürfen nicht von Tieren aus Legebatterien stammen. Die Herkunft der Eier muss schriftlich deklariert werden.

Die mit dem Label ausgezeichneten Produkte werden entsprechend ihrer Zutaten in vier Gruppen klassifiziert:

  • ovo-lakto-vegetarisch (mit milch und Eiern)
  • ovo-vegetraisch ( mit Eiern, ohne Milchprodukte)
  • lakto-vegetraisch (mit Milchprodukten, ohne Eier)
  • vegan (ohne jeglichen tierischen Produkte)

Mehr Informationen: V-Label / Vegi-Label: Das Europäische Vegetarismus-Label

Schmalz von Tartex

Tartex Schmalz Alle Sorten

Wer Tartex nur mit der vegetarischen, leberwurstartigen Pastete in Verbindung bringt, die immer ein wenig muffig schmeckt, sollte unbedingt mal die Schmalztöpfle probieren:

  • Freiburger “Schmalztöpfle” mit Zwiebeln und Äpfeln: schmeckt richtig schön nach Fett und Zwiebeln – damit kann man glatt Fleischesser täuschen
  • Pikantes Knusper-Schmalz: Tolle Farbe, toller Geschmack. Wer gerne Sandwiches mit zerkrümelten Kartoffelchips isst, für den ist das die Erfüllung.

Keine Spur muffig schmecken die beiden. Das liegt wahrscheinlich daran, dass keine Hefe drin ist.
Stattdessen ca. 90 % bestes Pflanzenfett und andere Zutaten aus Bio-Produktion

Die zwei anderen Sorten habe ich noch nicht probiert, aber sie klingen gut:

  • Freiburger “Schmalztöpfle” mit Kräutern
  • Toskana-Schmalz

Einen großen Vorteil haben die Schmalztöpfle übrigens noch: Die Glasverpackung.
Wer schon mal versucht hat, eine klassische Tartex-Dose bis unter den Rand auszukratzen, weiß, was ich meine.

Tartex Schmalz gibt es nur im Reformhaus und leider nicht online.

Mehr bei TARTEX & Dr. Ritter:

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